Mineralien und Spurenelemente unterstützen den Körper bei jeglichen Funktionen. Ein besonders wichtiges Spurenelement für gesundes Haar, starke Nägel und strahlende Haut ist Zink. Vielen Menschen mangelt es allerdings an diesem kostbaren Spurenelement. Ein Zinkmangel kann zu einer Vielzahl von Gesundheitsproblemen führen, darunter ein schwaches Immunsystem, eine gestörte Wundheilung, Haarausfall, Wachstumsverzögerungen, Appetitlosigkeit, Durchfall und Hautprobleme.
Deshalb empfiehlt sich der gezielte Konsum von Zink-Tabletten oder Zink-Kapseln als Nahrungsergänzungsmittel, um solch einem Zinkmangel entgegenzuwirken und die allgemeine Gesundheit zu fördern. Zink-Tabletten wirken dabei unterstützend für das Immunsystem und für die DNA-Synthese und helfen somit, Krankheiten wie Erkältungen vorzubeugen. Zink trägt zudem zur Produktion von Kollagen bei, was wiederum die Gesundheit von Haaren und Nägeln fördert. Somit können Zink-Tabletten oder Zink-Kapseln das Haar und die Nägel kräftiger und gesünder aussehen lassen. Des Weiteren besitzt Zink entzündungshemmende Eigenschaften. Eine externe Zufuhr von Zink durch Zink-Tabletten kann also dazu beitragen, die Hautgesundheit zu verbessern und Hautprobleme wie Akne zu lindern. Außerdem aktiviert das Spurenelement mehr als 200 Eiweiße, die für die Funktion von Enzymen und Hormonen wichtig sind. Neueste Studien belegen auch, dass Zink bei Prozessen im Gehirn mitverantwortlich ist und auf die Psyche eine positive Wirkung hat.
Mit Zink-Tabletten lässt sich also die empfohlene Tagesdosis an Zink einfach erreichen. Menschen mit besonders ausgeprägten Mangel könnten ebenfalls von hoch dosierten Zink-Präparaten profitieren, jedoch ist hierbei Vorsicht geboten, um keine Überdosierung zu riskieren. Die Einnahme von Zink-Tabletten kann in der falschen Dosierung unerwünschte Nebenwirkungen hervorrufen und auf Dauer ernstzunehmende Beschwerden verursachen. Besonders häufig lassen sich Zink-Tabletten in Verbindung mit Vitamin C finden, da sie gegenseitig die Wirkung des anderen verstärken und somit Stoffwechsel und Immunsystem besonders effizient ankurbeln. Doch auch Zink-Tabletten in Kombination mit Selen lassen sich empfehlen. Zink und Selen unterstützten sich gegenseitig in der Aufnahme und können aus diesem Grund optimal zusammen eingenommen werden. Beide Spurenelemente unterstützen außerdem den menschlichen Organismus und schützen ihn vor freien Radikalen.
Insgesamt bieten Zink-Tabletten also eine bequeme Möglichkeit, die empfohlene Tagesdosis an Zink zu sich zu nehmen und Immunsystem, Gesundheit von Haar, Haut und Nägel zu fördern. Dabei dienen Zink-Tabletten jedoch lediglich als Ergänzung und ersetzen keine ausgewogene und gesunde Ernährung. Bei einem gesunden Menschen reicht eine ausgewogene Ernährung zur Zinkversorgung aus, denn Zink kommt in hoher Konzentration in tierischen und einigen pflanzlichen Lebensmitteln vor. Der Bedarf kann allerdings unter gewissen Voraussetzungen erhöht sein. Dies ist gerade der Fall bei Senioren und Heranwachsenden. Eine kompetente Beratung kann bei der Dosierung und Gebrauchsanweisung behilflich sein und somit für allgemeines Wohlbefinden sorgen.
Die Produkte "Zink" in ein paar Fragen...
Zink ist ein Spurenelement, das für den Körper unverzichtbar ist und an vielen lebenswichtigen enzymatischen Reaktionen beteiligt ist. Es ist in sehr geringen Mengen im Körper vorhanden und wird hauptsächlich in den Muskeln und Knochen gespeichert. Da der Körper kein Zink produzieren kann, muss es über die Nahrung oder bei Bedarf durch Nahrungsergänzungsmittel aufgenommen werden.
Was sind die Vorteile von Zink?
Zink spielt eine entscheidende Rolle bei einer Vielzahl biologischer Funktionen und ist beteiligt an:
Was sind die Symptome eines Zinkmangels?
Ein Zinkmangel kann verschiedene Körpersysteme beeinflussen:
- Bei Erwachsenen: langsame Wundheilung, Appetitlosigkeit, Störungen des Geschmackssinns und Geruchssinns, geistige und körperliche Erschöpfung.
- Bei Kindern: Wachstumsverzögerung, Haarausfall, häufige Infektionen aufgrund einer geschwächten Immunität.
- Bei Säuglingen: wiederkehrende Durchfall-Episoden.
- Schwere Fälle: pustulöse Dermatitis, Alopezie, Immunstörungen, Hypogonadismus und schwer heilende Geschwüre.
Welche Krankheiten sind mit einem Zinkmangel verbunden?
Ein langfristiger Zinkmangel kann das Risiko für folgende Krankheiten erhöhen:
- Chronische entzündliche Erkrankungen wie Morbus Crohn oder Zöliakie.
- Verdauungsprobleme wie gastroösophagealen Reflux oder peptische Geschwüre.
- Neurologische Störungen wie Epilepsie, Multiple Sklerose, Schizophrenie oder Parkinson.
- Sehprobleme wie Makuladegeneration.
Was sind natürliche Zinkquellen?
Zink ist in vielen Lebensmitteln enthalten:
- Tierische Quellen: Fleisch, Fisch, Eier, Milchprodukte (sehr gute Absorption).
- Pflanzliche Quellen: Bohnen, Linsen, Nüsse, Vollkornprodukte (eingeschränkte Absorption aufgrund von Phytaten).
- Tipp: Fermentation oder Keimung von Samen und Getreide verbessert die Aufnahme von pflanzlichem Zink.
Für eine natürliche Zufuhr sind auch bestimmte Algen wie Kelp reich an bioverfügbarem Zink.
Wie wählt man ein hochwertiges Zinkpräparat?
- Bevorzugen Sie hochgradig absorbierbare Formen wie Bisglycinat oder Picolinat.
- Überprüfen Sie, ob es keine toxischen oder umstrittenen Zusatzstoffe enthält.
- Wählen Sie eine Standarddosis von 15 mg pro Dosis. Bei Bedarf kann unter medizinischer Aufsicht eine Dosis von bis zu 30 mg pro Tag erreicht werden.
- Für eine natürliche Option suchen Sie nach Produkten aus zertifizierten Bio-Algen wie Kelp.
Welche Formen von Zink gibt es und wie effektiv sind sie?
In Nahrungsergänzungsmitteln wird Zink in verschiedenen chemischen Formen angeboten, die unterschiedliche Absorptionsraten aufweisen:
- Bisglycinat: Sehr gute Absorption, gut verträglich für den Magen, aber teurer.
- Picolinat: Sehr gute Bioverfügbarkeit, schnelle Absorption, aber teuer und weniger verbreitet.
- Gluconat: Gute Absorption, häufig verwendet und zugänglich, aber weniger effektiv als Bisglycinat oder Picolinat.
- Citrate: Gute Verdauungstoleranz, gut absorbiert, aber weniger bioverfügbar als Bisglycinat oder Picolinat.
- Sulfat: Häufige und kostengünstige Form, aber schlechter absorbiert und kann Verdauungsstörungen verursachen.
- Pidolat: Gute Absorption und gut verträglich, aber weniger verbreitet und manchmal teurer.
- Zinkoxid: Sehr billig und weit verbreitet, aber geringe Absorption und kann Verdauungsstörungen verursachen.
Kapseln, Tabletten, Tropfen... Welche Form ist am besten für die Einnahme von Zink?
- Kapseln und Tabletten: Dosierungen von 15 mg bis 30 mg, praktisch, enthalten Formen wie Gluconat, Bisglycinat oder Citrat.
- Flüssiges Zink: Wird in Ampullen oder Tropfen angeboten, geeignet für Kinder oder für präzise Dosierung, mit Konzentrationen von 0,0674 mg (Oligosol) bis 15 mg (Granions).
- Lutschtabletten: Oft angereichert mit Bisglycinat oder Gluconat, ideal für eine lokale Wirkung auf die Schleimhäute und zur Stärkung des Immunsystems.
Die Wahl hängt von Kriterien wie Bioverfügbarkeit (Bisglycinat bietet die beste Absorption), Praktikabilität (Lutschtabletten eignen sich für diejenigen, die keine Tabletten schlucken mögen) und Benutzerfreundlichkeit (flüssiges Zink ist einfach zu dosieren) ab.